
Bürgermeister und Stadtrat nehmen ihre Amtsgeschäfte auf
Dinklage - Mit dem heutigen 1. November 2026 beginnt für die Stadt Dinklage eine neue kommunalpolitische Wahlperiode. Sowohl der neu gewählte Bürgermeister Robert Blömer als auch der am 13. September 2026 gewählte 24-köpfige Stadtrat nehmen ihre Amtsgeschäfte auf.
Bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 wurde Robert Blömer mit 58,93 Prozent der Stimmen direkt im ersten Wahlgang zum Bürgermeister der Stadt Dinklage gewählt. Der 62-Jährige tritt heute offiziell sein Amt an und wird in den kommenden acht Jahren die Geschicke der Stadt Dinklage lenken.
„Mit dem Beginn der neuen Amtszeit werden wichtige Weichen für die Zukunft unserer Stadt gestellt. Bürgermeister und Stadtrat übernehmen gemeinsam Verantwortung für die Weiterentwicklung Dinklages und die Vertretung der Interessen aller Bürgerinnen und Bürger“, so die Stadtverwaltung.
Neben dem Bürgermeister nimmt auch der neu gewählte Stadtrat seine Arbeit auf. Die 24 Ratsmitglieder wurden ebenfalls am 13. September 2026 von den Dinklager Bürgerinnen und Bürgern gewählt und werden die kommunalpolitische Arbeit in den kommenden fünf Jahren gestalten.
Die konstituierende Sitzung des neuen Stadtrates findet am Montag, 2. November 2026, in den Räumlichkeiten der Gaststätte „Heimat & Genuss“ an der Burgstraße 54 statt. Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 18 Uhr. Im Rahmen dieser ersten Sitzung der neuen Wahlperiode werden u.a. die Sitze in den Ausschüssen verteilt sowie Bürgermeister Robert Blömer offiziell vereidigt.
Für Robert Blömer endet damit zugleich ein langjähriger beruflicher Lebensabschnitt. Bis zum 31. Oktober 2026 war er mehr als 32 Jahre bei den Werkstätten des Andreaswerks in Vechta tätig. Nun stellt er seine Erfahrung und sein Engagement ganz in den Dienst der Stadt Dinklage und ihrer Bürgerinnen und Bürger.
Mit dem Amtsantritt des neuen Bürgermeisters und der Aufnahme der Ratsarbeit beginnt für Dinklage eine neue kommunalpolitische Etappe, in der die gewählten Vertreter die Entwicklung der Stadt in den kommenden Jahren maßgeblich prägen werden.
Wochenmarkt in Dinklage wächst wieder:
Dinklage. Gute Nachrichten für alle Freundinnen und Freunde des Dinklager Wochenmarktes: Ab dem 5. November dürfen sich die Besucherinnen und Besucher über zwei zusätzliche Marktstände freuen. Mit den bekannten Händlern „Fisch Jan“ sowie „Tatschi´s Obst & Gemüse“ wird das Angebot auf dem Wochenmarkt künftig durch zwei weitere Beschicker ergänzt und damit wieder attraktiver gestaltet.
Der Dinklager Wochenmarkt ist seit vielen Jahren ein wichtiger Treffpunkt am Donnerstagnachmittag im Herzen der Stadt. Hier kommen Menschen zusammen, tauschen sich aus und kaufen frische, hochwertige Produkte direkt bei den Erzeugern und Händlern ihres Vertrauens. Die Erweiterung des Angebots ist daher ein erfreuliches Signal für den Erhalt und die Attraktivität des Dinklager Wochenmarktes.
„Ein vielfältiger Wochenmarkt lebt von seinen Beschickern und natürlich von seinen Besucherinnen und Besuchern. Deshalb freue ich mich sehr, dass zwei weitere Händler den Markt künftig bereichern und das Angebot erweitern werden“, sagt Marktmeister Ansgar Westermann.
Mit dem zusätzlichen Warenangebot erhalten die Bürgerinnen und Bürger noch mehr Auswahl und können ihren Einkauf auf dem Wochenmarkt in angenehmer Atmosphäre erledigen. Gleichzeitig stärkt jeder Besuch die regionalen Händler und trägt dazu bei, den Wochenmarkt als wichtigen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Dinklage zu erhalten.
Die Stadt Dinklage freut sich auf viele Bürgerinnen und Bürger, die sich selbst ein Bild von den Ständen und dem erweiterten Angebot des Dinklager Wochenmarktes machen. Wer über den Markt schlendert, entdeckt nicht nur frische Produkte und wird die persönliche Beratung schätzen, sondern unterstützt zugleich ein Stück gelebter Regionalität und Gemeinschaft.
Die Stadt Dinklage lädt herzlich dazu ein, zu schauen und selbst die Gelegenheit zu nutzen, die neuen Beschicker kennenzulernen. Gemeinsam mit den Wochenmarktbeschickern will die Stadt dafür sorgen, dass der Dinklager Wochenmarkt auch in schwierigen Zeiten zukünftig weiterhin ein lebendiger Treffpunkt für alle Generationen bleibt.
Verwaltung und Bauhof am 02.11.2026 später erreichbar
Dinklage. Auf Grund einer internen Veranstaltung sind Stadtverwaltung und Bauhof am Montag (02.11.2026) erst ab 9 Uhr erreichbar.
Die Stadt Dinklage bittet um Verständnis.
Ferienbetreuung für Grundschulkinder begonnen
Dinklage. Ferienzeit ist Entdeckerzeit! Gemeinsam spielen, Neues ausprobieren und mit anderen Kindern eine tolle Zeit verbringen – genau das stand bei der Herbstferienbetreuung in diesem Jahr im Mittelpunkt.
Mit Beginn des Schuljahres 2026/2027 haben Grundschülerinnen und -schüler der ersten Klasse erstmals einen Anspruch auf Ganztagsbetreuung während der Ferienzeiten. In den kommenden Schuljahren werden auch die weiteren Grundschuljahrgänge folgen. Für Familien bedeutet das eine wichtige Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gleichzeitig stehen die Kommunen vor der Aufgabe, passende Betreuungsangebote zu schaffen und sie langfristig verlässlich zu organisieren.
Um den gesetzlichen Anspruch vor Ort in der Stadt Dinklage umsetzen zu können, wurde die Durchführung der Herbstferienbetreuung 2026 im Rahmen eines Pilotprojektes an den örtlichen Sportverein, den Turnverein Dinklage von 1904 e.V., übertragen.
Insgesamt wurde das Angebot von 25 Kindern der 1. Klasse in den beiden Betreuungswochen genutzt. In der ersten Woche nahmen 13 und in der zweiten Woche zwölf Kinder teil. „Auch wenn die Teilnehmerzahl zunächst überschaubar erscheint, rechnen wir in den kommenden Jahren mit einer steigenden Nachfrage. Für den Einstieg war die Gruppengröße zunächst aber ideal, um erste Erfahrungen zu sammeln und eine gute Grundlage für die Weiterentwicklung schaffen zu können.“, so die Stadtverwaltung.
Im Nachgang an die Herbstferien wollen die Stadt Dinklage und der Turnverein Dinklage eine erste Bilanz ziehen. Was hat gut funktioniert? Welche Angebote haben sich bewährt? Und wo gibt es noch Verbesserungspotenziale? Die Gespräche in den kommenden Wochen sollen zeigen, welche Erkenntnisse sich aus dem Pilotprojekt für die weitere Organisation der Ferienbetreuung gewinnen lassen.
Ob der Turnverein Dinklage die Betreuung auch im kommenden Jahr übernimmt, steht jedoch zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest. Hierfür ist zunächst ein Ratsbeschluss erforderlich, der dem TV Dinklage auch im kommenden Jahr die Aufgabe zur Ferienbetreuung überträgt.
Dass der TV Dinklage sich eine Fortsetzung des Angebots jedoch vorstellen kann, ist aber bereits deutlich geworden: „Wir würden die Ferienbetreuung sehr gerne auch im kommenden Jahr übernehmen. Das Pilotprojekt war eine gute Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln und das Angebot gemeinsam mit der Stadt Dinklage auf den Weg zu bringen. Wir würden uns freuen, die Betreuung weiter entwickeln zu dürfen und den Kindern auch künftig abwechslungsreiche Ferientage ermöglichen zu können.“, heißt es aus der Geschäftsstelle des Sportvereins.
Eisenbahngeschichte bleibt sichtbar:
Dinklage. Nach mehr als zwei Jahren intensiver Vorbereitung, Planung und zahlreicher ehrenamtlicher Arbeitsstunden ist die neue Eisenbahngedenkstätte zur ehemaligen Kleinbahn Lohne-Dinklage offiziell ihrer Bestimmung übergeben worden. Gemeinsam mit Vertretern des Heimatvereins Dinklage, der Stadt Dinklage sowie der LEADER-Region Vechta wurde der neue Gedenkort feierlich in Betrieb genommen.
Die Initiative erinnert an ein bedeutendes Stück Dinklager Verkehrs- und Wirtschaftsgeschichte und macht dieses für kommende Generationen erlebbar. Die historische Bedeutung der Kleinbahn für die Entwicklung Dinklages wurde dabei besonders hervorgehoben. Die Strecke verband Dinklage seit dem Jahr 1904 mit dem Bahnhof in Lohne und galt über viele Jahrzehnte als wichtige Verkehrsader für Bürgerinnen und Bürger sowie die heimische Wirtschaft.
Das Projektvolumen beläuft sich nach Angaben des Heimatvereinsvorsitzenden, Christian Martin, auf rund 65.000 Euro. Der überwiegende Teil der Finanzierung erfolgte über Fördermittel der LEADER-Region Vechta, die die Realisierung der Gedenkstätte maßgeblich unterstützt hat. Dank dieser Förderung sowie des großen ehrenamtlichen Engagements konnte ein Ort geschaffen werden, der Geschichte anschaulich vermittelt und zugleich zum Verweilen und Erinnern einlädt.
In ihren Grußworten würdigten die Beteiligten – unter anderem Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug als Vorsitzender des Vorstandes der Lokalen Aktionsgruppe der LEADER-Region Vechta - insbesondere die engagierte Arbeit des Heimatvereins Dinklage. „Ohne den außergewöhnlichen Einsatz vieler Helferinnen und Helfer wäre das Vorhaben in dieser Form nicht möglich gewesen“, so Vorsitzender Christian Martin und nannte dabei insbesondere die Namen Ulrike Hagemeier, Josef Quatmann und Albert Merseburger. Über einen langen Zeitraum hinweg wurden Planung, Abstimmung, Organisation und praktische Arbeiten mit großem Einsatz umgesetzt.
Der neue Gedenkort knüpft an die Geschichte der ehemaligen Kleinbahn Lohne-Dinklage an. Die rund acht Kilometer lange Bahnstrecke wurde 1904 eröffnet und verband Dinklage mit dem Eisenbahnnetz über Lohne. Nach der Einstellung des Personenverkehrs im Jahr 1954 und dem späteren Ende des Bahnbetriebs verschwand die Strecke nach und nach aus dem Ortsbild. Mit der neuen Gedenkstätte erhält dieses prägende Kapitel der Stadtgeschichte nun einen dauerhaften und sichtbaren Erinnerungsort.
Die Verantwortlichen sehen den Gedenkort nicht nur als Erinnerung an die Vergangenheit, sondern auch als Beitrag zur Bewahrung der lokalen Identität. Historische Entwicklungen werden dort anschaulich dargestellt und machen die Bedeutung der Kleinbahn für die Stadtentwicklung sowie für das tägliche Leben früherer Generationen nachvollziehbar.
Mit der offiziellen Inbetriebnahme ist ein Projekt erfolgreich abgeschlossen worden, das Geschichte, Heimatverbundenheit und bürgerschaftliches Engagement auf besondere Weise miteinander verbindet. Der neue Gedenkort lädt Einheimische wie Gäste dazu ein, sich mit einem wichtigen Kapitel der Dinklager Geschichte auseinanderzusetzen und die Erinnerung an die Kleinbahn Lohne-Dinklage lebendig zu halten.

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